Arbeit für die Landjugend verbindet Generationen

Veröffentlicht am 30.08.2019 in Allgemein

Ruth Müller, MdL im Gespräch mit der neuen KLJB Landesvorsitzenden aus dem Landkreis Landshut, Antonia Kainz

Sommer, Land und Biergarten gehören zusammen – das dachten sich auch die Pfeffenhausener Landtagsabgeordnete Ruth Müller und die neu gewählte Vorsitzende der KLJB für den Landesverband Bayern aus Vilsheim, die 23-jährigen Antonia Kainz. Daher verlegte man das Gespräch auf eine entsprechende, schattige Örtlichkeit, um eine Brückenschlag über die Arbeit in der Katholischen Landjugendbewegung Bayern damals und heute zu führen. Ruth Müller, selbst in jungen Jahren lange Zeit bei der KLJB aktiv gewesen, erkannte viele Parallelen zwischen den aktuellen und damaligen Themen und „obwohl sich bereits vieles zu positiven verändert hat, hört der Kampf für gleichwertige Bedingungen auf dem Land nicht auf“.

Jedoch gibt es immer noch Baustellen, an denen damals wie heute geschraubt werden muss: „Auf dem Land kommt man nach wie vor ohne eigenes Auto nicht sehr weit, hier wäre eines der Ziele die Ausweitung des MVV bis Landshut“ spricht Antonia Kainz die fehlenden öffentlichen Transportmittel im ländlichen Raum an. Auch der Klimaschutz durchzieht die Arbeit der KLJB der letzten Jahrzehnte. Bereits zu Ruth Müllers aktiver Zeit wurden Aktionen für den Umweltschutz umgesetzt und auch heute ist der Kampf gegen den Klimawandel wieder aktueller denn je. Hier setzten auch die KLJB-Ortsgruppen Aktionen zum Volksbegehren Artenschutz um, so die Landesvorsitzende.

Weiterhin gäbe es in der Großstadt - Kainz studiert Soziologie in München - bereits viele Food-Saver-Programme, also Aktionen, um der Nahrungsmittelverschwendung Einhalt zu gebieten und übrig gebliebene Ware günstig oder gar umsonst an Dritte abzugeben. Auch hier sieht sie eine  mögliche Übertragbarkeit auf den ländlichen Raum. Ebenso wie Ruth Müllers Arbeit im Bayerischen Landtag die Politikerin immer wieder mit der Frage der Erreichbarkeit gleichwertiger Lebensverhältnisse in Stadt und Land beschäftigt, liegt einer der Schwerpunkte der jungen Landesvorsitzenden der KLJB auf der Auswertung der Studie „Stadt. Land. Wo?“. Die Studie geht der Frage nach, was junge Menschen in ländlichen Räumen dazu bewegt, aus ihrer Heimat wegzuziehen, zu bleiben oder zurück zu kehren. Aus den dabei erkennbaren Push- und Pull-Faktoren lassen sich die Herausforderungen für den ländlichen Raum ableiten.

Die Digitalisierung berge hier großes Potential, so Antonia Kainz, allerdings müsse zunächst sichergestellt werden, dass der Breitbandausbau zügig und flächendeckend verlaufe. „Dann nämlich wird es auch für Unternehmen interessant, sich auf dem Land anzusiedeln“ führte Ruth Müller den Gedanken fort, beziehungsweise würden auch immer mehr Arbeitsplätze ortsunabhängig. Dass der mit der Digitalisierung verbundene gesellschaftliche Wandel allerdings nicht ausschließlich Vorteile brächte, darüber waren sie beide einig. Angesichts der heutigen Informationsflut fühlten sich viele ständig latent überfordert, beziehungsweise reizüberflutet, außerdem nehme das Miteinander im direkten Kontakt zueinander ab. Auch angesichts dieser Entwicklung freut sich Antonia Kainz, dass die Ortsgruppen, wie beispielsweise ihre eigene in Vilsheim, wieder regelrechten Aufschwung erleben und die jungen Leute sich wieder zum persönlichen Austausch und zum gemeinsamen Organisieren treffen.

 

Ruth unterwegs:

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Enquete- Kommission

Niederbayernbereisung der BayernSPD-Landtagsfraktion am 13. März 2015

Was sind die Sorgen der Bürger, wenn es um gleichwertige Lebensverhältnisse in ganz Bayern geht? Dies ist die Kernfrage, mit der sich die im Herbst eingesetzte parteiübergreifende Enquete- Kommission im Landtag befasst. Sie wurde auf Drängen der SPD ins Leben gerufen. Die SPD will die Themen aber nicht nur in München erörtern, sondern auch vor Ort.

Die Vor-Ort-Termine in Perlesreut, Ringelai, Neukirchen und Buch a.E.

 

Abschluss der Enquete-Kommission

Leitfaden für Bayerns Zukunft erarbeitet

SPD-Abgeordnete Ruth Müller sieht Enquete-Kommission als großen Erfolg - Land und Städte müssen sich ergänzen

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