Büchereien sind ein Beitrag zu Kultur und Bildung

Veröffentlicht am 02.07.2020 in Allgemein

Landtagsabgeordnete Ruth Müller und Bürgermeister Alfred Holzner in der Welt des Lesens

 

Neun Wochen waren die Büchereien in Bayern geschlossen, darunter auch die Pfarr- und Stadtbücherei in Rottenburg, die seit über 20 Jahren in den Räumlichkeiten bei der Grund- und Mittelschule untergebracht ist. Während Baumärkte und Friseure schon wieder öffnen durften, gab es für die Büchereien noch kein grünes Licht, erinnert Büchereileiter Bernhard Sotzny. Deshalb hatte er sich damals auch an die Pfeffenhausener Landtagsabgeordnete Ruth Müller mit der Bitte um Unterstützung gewandt. Seit 11. Mai ist die Bücherei nun wieder geöffnet und auch die Schüler und Schülerinnen seien froh gewesen, wieder neuen Lesestoff abholen zu können. Dass sich die Bücherei großer Resonanz erfreut, zeigt auch ein Blick in die aktuellen Zahlen, die Sotzny dabei hatte: Seit der Wieder-Öffnung am 11. Mai seien 88 Prozent der Vorjahres-Ausleiher wieder gekommen und bei den Ausleizahlen bewege man sich bei immerhin 96 Prozent des Vorjahreszeitraums. Möglich gemacht wurde das durch das große ehrenamtliche Engagement, die hervorragende Zusammenarbeit mit der Stadt Rottenburg und der Pfarrei Rottenburg, bedankte sich Sotzny bei Bürgermeister Holzner und Pfarrer Josef Pöschl.

„Unsere öffentlichen Büchereien sind Kultur- und Bildungstreffpunkte“, machte Ruth Müller, MdL deutlich. Gerade für Familien biete der Besuch einer Bibliothek einen unerschöpflichen Fundus an Geschichten, passend zum jeweiligen Alter und Interesse. Und das zum kleinen Preis von gerade einmal 7,50 Euro Jahresgebühr für die ganze Familie, erläuterte Bernhard Sotzny. Deshalb sei es für ihn auch unverständlich, dass die staatlichen Zuschüsse für die Büchereien in den letzten 30 Jahren ständig zurückgegangen sind: Waren es im Jahr 1990 noch 5,8 Millionen Euro, so erreichte dieser im Jahr 2005 seinen Tiefststand mit 1,5 Millionen Euro. Mittlerweile könne man wieder steigende Zuschüsse in Höhe von 2,5 Millionen Euro für die gesamten bayerischen Büchereien verzeichnen. „Würden wir als Stadt Rottenburg den Raum nicht kostenlos überlassen, sähe die Finanzierung ganz anders aus“, so Bürgermeister Alfred Holzner. Die Personalkosten für die sechs Beschäftigten teilen sich die katholische Kirche und die Stadt Rottenburg je zur Hälfte. Die Besucher können aus rund 17.000 Medien auswählen, darunter sind etwa 2.000 Hörspiele und Hörbücher. Neue Pläne gibt es hinsichtlich der „Onleihe“ – im November will Bernhard Sotzny mit seinem Team dieses Angebot starten. Dann können die 1.200 aktiven Nutzer der Rottenburger Bücherei auch auf digitale Leseangebote von Büchern und Zeitschriften zugreifen. Als einzige Bücherei im Landkreis Landshut erhalten die Rottenburger dafür einen Bundeszuschuss in Höhe von 4.347 Euro, freuten sich Pfarrer Josef Pöschl und Bürgermeister Alfred Holzner über die Finanzspritze.

 

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