Christian Ude würdigt Altbürgermeister Arno Wolf

Veröffentlicht am 17.09.2021 in Kommunalpolitik

Vertreter des SPD Ortsvereins Pfeffenhausen gratulieren zur Ernennung zum Ehrenbürger

Bei einem Festakt in der Aula der Offenen Ganztagsschule wurde Altbürgermeister Arno Wolf zum Ehrenbürger und Karl Scharf zum Altbürgermeister ernannt. Als Laudator würdigte Münchens Altoberbürgermeister Christian Ude das Wirken der verdienten Kommunalpolitiker. Vor den Mitgliedern des Marktgemeinderats, den Beschäftigten und Weggefährten der zu Ehrenden sprach Bürgermeister Florian Hölzl beiden Dank und Anerkennung des Markts aus. Zu Karl Scharfs Verdiensten gehörten nach Einschätzung Hölzls der Bau der Kinderkrippe und des Seniorenheims St. Martin, der Ankauf von Schlüsselgrundstücken für die Bau- und Gewerbegebietsentwicklung sowie der Mut, auf erneuerbare Energien zu setzen. Arno Wolf, der dem Marktgemeinderat 30 Jahre lang angehörte, fungierte sechs Jahre als zweiter Bürgermeister und von 1990 bis 2008 als Bürgermeister. Die Entscheidung, Wolf zum Ehrenbürger zu machen, sei im Marktgemeinderat einstimmig gefällt worden, berichtete Hölzl. Es sei dem Gremium eine „Herzensangelegenheit“ gewesen, den Mensch, Gesellschafter und Kommunalpolitiker Wolf zu würdigen. Arno Wolf ist das „Wir-Gefühl“ zu verdanken „Dass der Markt Pfeffenhausen mit seinen 58 Gemeindeteilen zu einer Gemeinde mit einem fast selbstverständlichen „Wir-Gefühl“ zusammengewachsen ist, wird auf immer mit dem Namen Arno Wolf verbunden sein“, führte Hölzl aus. Seine integrierende und verbindende Art habe die Wunden der Gebietsreform der 1970er-Jahre geheilt. Auch sein Eintreten für Frieden, Freiheit und Völkerverständigung sei unvergessen, war es doch Wolf, der die Partnerschaft mit der polnischen Stadt Jaworzyna Slaska begründete. Auch war er Geburtshelfer der Landkreispartnerschaft mit der Rayon Nowosibirsk. „Mit deinem Einsatz für lebendige kommunale Partnerschaften wolltest du vor allem einen Beitrag dazu leisten, dass sich die Jugendlichen Europas künftig bei Musik und Tanz anstatt auf den Schlachtfeldern begegnen“, sprach Hölzl Wolf direkt an. Als vorausschauend hätten sich auch die Ausweisungen von Baugebieten erwiesen, welche noch heute die Basis von Erschließungsmaßnahmen seien. Mitglied in mehr als 35 Vereinen Wie wichtig Wolf der Zusammenhalt innerhalb seiner Gemeinde ist, sei bis zum heutigen Tag an seinen mehr als 35 Vereinsmitgliedschaften erkennbar. An deren Versammlungen nehme er nach wie vor teil. Die Pfeffenhausener Landtagsabgeordnete und Kreisvorsitzende Ruth Müller freute sich mit ihren Parteikolleg*innen über die besondere Auszeichnung von Arno Wolf und gratulierte: „Du hast mich vor über 20 Jahren davon überzeugt, meine kommunalpolitischen Anfänge bei der SPD fortzusetzen. Und seither haben sich unsere Wege in der Politik, in den Vereinen, im Kreistag und im Gemeinderat immer wieder gekreuzt und wir konnten gemeinsam viel bewegen.“ Wolf, der sichtlich gerührt auf die Ehrung reagierte und als äußeres Zeichen einen Ehrenring erhielt, betonte, dass es ihm immer auch darum gegangen sei, an Traditionen anzuknüpfen und beinahe Vergessenes wieder in Erinnerung zu rufen. Vor allem der Hopfen, mahnte er, sei ein wichtiges identitätsstiftendes Band für ein gutes Miteinander in der Gemeinde und darüber hinaus. Festredner Christian Ude ging in seinem unterhaltsamen und gleichzeitig mahnenden Beitrag auf die Bedeutung des kommunalpolitischen Engagements für eine intakte Gesellschaft ein und brach eine Lanze für Bürgermeister kleinerer Gemeinden, die auf keine großen Verwaltungsapparate zurückgreifen könnten, sondern in vielen Aufgabenfeldern selbst Bescheid wissen müssten: "Die Ernennung  zum Ehrenbürger des Marktes Pfeffenhausen ist ein Ausdruck der Dankbarkeit und der Wertschätzung für die vielfältigen Aufgaben und Ehrenämter, die Arno Wolf seit fast fünf Jahrzehnten übernommen hat."

 

Humorvoll setzte sich Ude mit den Begriffen des Altbürgermeisters und des Ehrenbürgers auseinander. Hart ging er mit der zunehmenden Verrohung in der politischen Landschaft bis hin zu Drohungen und körperlichen Angriffen auf Kommunalpolitiker ins Gericht. Glückwünsche von Landrat Peter Dreier Landrat Peter Dreier überbrachte die Glückwünsche des Landkreises. Musikalisch wurde der Festakt durch eine Bläsergruppe der Musikschule Rottenburg-Pfeffenhausen begleitet. Als Erinnerung erhielten die beiden Geehrten Werke aus der Hand des Pfeffenhausener Künstlers Josef Hölzl.

 

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