Eine passende Arbeit für jeden finden

Veröffentlicht am 30.10.2019 in Arbeit & Wirtschaft

Anton Brandl (Werkstattsratsvorsitzender), Ruth Müller, MdL; Sibylle Entwistle, Dr. Hannelore Omari und Martin Huber

MdL Ruth Müller besuchte Lebenshilfe-Werkstatt in Vilsbiburg – Herausforderungen der Finanzierung besprochen

Wer schon jemals nach dem Urlaub vor einem Berg Wäsche stand und angesichts der Menge schier verzweifelte, kann vielleicht ermessen, welche Leistung täglich in der Wäscherei der Landshuter Werkstätten Vilsbiburg erbracht wird. Rund 2,5 Tonnen Wäsche werden dort jeden Tag gewaschen, getrocknet, gebügelt und sortiert. „Seit 30 Jahren gibt es die Wäscherei in der Vilsbiburger Werkstatt, also von Anfang an“, erläuterte Dr. Hannelore Omari, die Geschäftsführerin der Lebenshilfe der Landtagsabgeordneten Ruth Müller. Zustande gekommen war der Besuch, da die Lebenshilfe auch in Mainburg eine kleinere Wäscherei betreibt und dort ab 2021 Veränderungen stattfinden werden. Für neue Beschäftigungsideen hat die Abgeordnete bereits erste Kontakte hergestellt.

42 Menschen mit Beeinträchtigung arbeiten zur Zeit in der Vilsbiburger Wäscherei, die von 18 Produktionshilfen unterstützt werden. Sie sorgen dafür, dass Krankenhäuser und Altenheime, aber auch Praxen regelmäßig mit frischer Wäsche versorgt werden. „Unser LKW holt täglich die Wäsche im Vilsbiburger Krankenhaus ab und wir liefern die Kittel, Handtücher, Laken, Betten und Putzlappen sortiert nach Stationen wieder an“, erläuterte Zweigstellenleiter Martin Huber der Abgeordneten Ruth Müller, die von der stellvertretenden Vorsitzenden der SPD Vilsbiburg, Sibylle Entwistle begleitet wurde.

Geht man durch die Einrichtung, schlägt einem aber nicht nur der Geruch der frisch gewaschenen Wäsche entgegen, denn in den anderen Werkstätten wird mit Metall gearbeitet und im Untergeschoss riecht es heimelig nach Holz, denn dort werden Paletten gebaut oder Vorrichtungen für Rolladenkästen. „Es ist immer wieder eine Herausforderung, gute Auftraggeber für unsere Beschäftigten zu finden und für jeden auch den richtigen Arbeitsplatz zu gestalten, der zu seinen Kompetenzen passt“, erläuterte Dr. Omari den Besucherinnen. Von der Politik wünscht sie sich mehr Bereitschaft, die Teilhabe von Menschen mit Behinderung auch aktiv zu unterstützen. „Zum einen durch zukunftsorientierte Gespräche zur Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes  und zum anderen durch konkrete Unterstützung, z.B. Auftragserteilung an unsere Werkstätten durch die öffentliche Hand“, so Dr. Omari. Deshalb sei sie froh, dass sie mit Lakumed auch eine Einrichtung des Landkreises als Auftraggeber habe, der dadurch auch beitrage, für beeinträchtigte Menschen Arbeitsplätze zu sichern. Für die Landtagsabgeordnete Ruth Müller hatte Dr. Omari auch eine Hausaufgabe in petto: Zur Umsetzung der neuen ICF-basierten Bedarfsermittlung wird derzeit bayernweit ein neues Verfahrens eingeführt, dem auch ein einheitliches EDV-Programm zugrunde liegen soll. Daran sollen sich zukünftig Leistungsträger und Leitungserbringern gleichermaßen orientieren. Zudem erfordert die Umsetzung nicht nur beim Bezirk Niederbayern sondern auch bei den Trägern mehr Personal, das dringend refinanziert werden müsse. ICF steht für „International Classification of Functioning, Disability and Health“. Das weltweit akzeptierte Modell wurde im Jahr 2001 von der Weltgesundheitsorganisation) im Jahr 2001 eingeführt und stellt den Menschen mit Behinderung anhand des bio-psycho-sozialen Modells in den Fokus. Im Rahmen des Bundesteilhabegesetzes muss dieses Verfahren künftig angewendet werden, erläuterte Dr. Omari. „Mit Ihren Einrichtungen leisten Sie einen wertvollen Beitrag zur Inklusion und Wertschätzung der Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind“, bedankte sich Ruth Müller bei Dr. Hannelore Omari und Martin Huber für die interessanten Einblicke in die Werkstätten und die bürokratischen Herausforderungen.

 

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Niederbayernbereisung der BayernSPD-Landtagsfraktion am 13. März 2015

Was sind die Sorgen der Bürger, wenn es um gleichwertige Lebensverhältnisse in ganz Bayern geht? Dies ist die Kernfrage, mit der sich die im Herbst eingesetzte parteiübergreifende Enquete- Kommission im Landtag befasst. Sie wurde auf Drängen der SPD ins Leben gerufen. Die SPD will die Themen aber nicht nur in München erörtern, sondern auch vor Ort.

Die Vor-Ort-Termine in Perlesreut, Ringelai, Neukirchen und Buch a.E.

 

Abschluss der Enquete-Kommission

Leitfaden für Bayerns Zukunft erarbeitet

SPD-Abgeordnete Ruth Müller sieht Enquete-Kommission als großen Erfolg - Land und Städte müssen sich ergänzen

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