Energetische Sanierung des Regener Eissportzentrums und LEADER-Förderprojekte

Veröffentlicht am 13.05.2019 in Europa

Regen. Zu einem kommunalpolitischen Gespräch trafen sich die Mitglieder der SPD-Kreistagsfraktion, die SPD-Kreisvorstandschaft und die SPD-Bürgermeister mit der Landtagsabgeordneten Ruth Müller aus Pfeffenhausen bei Landshut.

Als erste Station des Besuches hatte man das Eissportzentrum Regen gewählt. Dort wurde die Landtagsabgeordnete von Landrätin Rita Röhrl, dem Geschäftsführer der ARBERLAND Betriebs gGmbH Herbert Unnasch und LEADER-Manager Tobias Wittenzellner empfangen.

 

Tobias Wittenzellner stellte zusammen mit Stadionleiter Herbert König die geplante energetische Sanierung der Einrichtung vor. Ab März 2020 soll das Eissportzentrum Regen als kommunales Leuchtturmprojekt zur C02-Einsparung energetisch saniert werden. Die Kosten für die Maßnahmen belaufen sich auf rund 2,4 Mio. Euro, davon werden 1,45 Mio. Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. Den Rest der Kosten teilen sich die Halleneigentümerin Stadt Regen, die das Förderprojekt abwickelt, und der Landkreis Regen zu gleichen Teilen. „Um die Ökobilanz des Eissportzentrums zu verbessern und die Betriebskosten zu senken, sollen unter anderem eine neue Kälteerzeugungsanlage, ein neues Heizsystem mit Nutzung der Abwärme, eine neue Lüftungsanlage und ein Vollwärmeschutz am beheizten Teil des Gebäudes installiert werden“, erklärte Wittenzellner die geplanten Maßnahmen.

 

Auf diese Weise will man zum Beispiel den Verbrauch von Erdgas und Strom um rund 35% senken, was sich natürlich auch positiv auf die Beteiligung von Stadt und Landkreis am Betriebskostendefizit des Stadions auswirken wird. Geschäftsführer Herbert Unnasch bat MdL Ruth Müller in diesem Zusammenhang, sich für eine finanzielle Unterstützung des Sportbetriebs in der Halle stark zu machen. „In Landesleistungszentren, in denen olympische Sportarten betrieben werden, ist diese Unterstützung problemlos möglich“, erläuterte Unnasch am Beispiel des Hohenzollern Skistadions am Großen Arbersee, das die ARBERLAND Betriebs gGmbH ebenfalls betreibt. Das Eissportzentrum Regen ist sogar ein Bundesstützpunkt im Bereich Eisstocksport - da diese Sportart jedoch noch nicht olympisch ist, gibt es dafür keine Fördermittel. MdL Ruth Müller sagte zu, dieses Anliegen in den entsprechenden Gremien vorzubringen und zeigte sich beeindruckt von der Arbeit der Beteiligten und der Vereine, die sich für den Erhalt des Eissportzentrums engagieren.

 

Im Anschluss daran informierte Wittenzellner die Anwesenden über den Umsetzungsstand von LEADER in der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) ARBERLAND. „Der Großteil der rund 1,5 Mio. Euro an Mitteln für Projekte in dieser Förderperiode sind bereits aufgebraucht, momentan hat die LAG nur noch rund 230.000 Euro für landkreis- und länderübergreifende Kooperationsprojekte zur Verfügung, der Einzelprojekttopf ist nahezu leer“, schilderte der LAG-Geschäftsführer die aktuelle Lage. Man hoffe jedoch auf eine Mittelerhöhung Ende 2019. MdL Müller, Wittenzellner und die Anwesenden tauschten sich im gemeinsamen Gespräch über neue Projektideen und Möglichkeiten der Zusammenarbeit aus. Die LAG ARBERLAND arbeitet momentan an 31 LEADER-Projekten in verschiedenen Umsetzungsstadien. Um das ergebnisreiche und informative Gespräch abzurunden, besuchte die Gruppe hinterher den mit rund 35.000 Euro aus LEADER geförderten Skatepark am Regener Freibad. Die Landtagsabgeordnete lobte das gelungene Projekt und dessen gut gewählte Lage direkt am Jugendzentrum.

 

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Was sind die Sorgen der Bürger, wenn es um gleichwertige Lebensverhältnisse in ganz Bayern geht? Dies ist die Kernfrage, mit der sich die im Herbst eingesetzte parteiübergreifende Enquete- Kommission im Landtag befasst. Sie wurde auf Drängen der SPD ins Leben gerufen. Die SPD will die Themen aber nicht nur in München erörtern, sondern auch vor Ort.

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