Europäische Agrarpolitik muss geändert werden

Veröffentlicht am 15.05.2019 in Landwirtschaft & Forsten

Landwirtschaftspolitikerinnen Maria Noichl (MdEP) und Ruth Müller (MdL) im Gespräch mit Josef Schmid, Vorsitzender der AbL

Im Jahr 2021 beginnt die neue Förderperiode der GAP (Gemeinsame Agrarpolitik) in der Europäischen Union, doch die Diskussionen dazu laufen bereits jetzt auf allen politischen Ebenen. Deshalb hatte die Agrarpolitikerin Ruth Müller, MdL das Gespräch mit dem Vorsitzenden der AbL (Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft) Josef Schmid aus Velden gesucht und dazu auch die Europaabgeordnete Maria Noichl eingeladen. Die beiden Agrarexpertinnen fordern ein radikales Umdenken der Staatsregierung in der Europäischen Landwirtschaftspolitik. "Dass die Förderung für Landwirtschaftsbetriebe nach dem Motto 'je größer, je besser' verteilt wird, muss endlich ein Ende haben", betont Müller. "Unsere kleinen und mittelständischen Betriebe sollen in erster Linie von den Geldern profitieren, nicht die Agrarindustrie. Bisher gehen aber rund 80 Prozent der EU-Zahlungen über die Fläche an nur 20 Prozent der meist industriellen Betriebe." Die BayernSPD-Landtagsfraktion setzt sich für einen schrittweisen Ausstieg aus der pauschalen Flächenförderung ein, machte Müller im Fachgespräch mit dem Vorsitzenden der AbL deutlich. "Angesichts des erfolgreichen Volksbegehrens zur Artenvielfalt müssen wir endlich auch die ökologischen Maßnahmen besser fördern, die arbeitsintensiver, aber auch nachhaltiger sind."

Die Europaabgeordnete Noichl wirbt dafür, dass ökologische Maßnahmen belohnt werden sollen: "Bisher werden nur ein Viertel der Fördergelder als Anreiz für Naturschutzleistungen ausgegeben. Die Europäische Komission plant hier sogar weitere Kürzungen, statt mehr Geld für Ökolandbau bereit zu stellen. Das ist der komplett falsche Weg." Wohin das führe, könne man beim Höfesterben beobachten: "EU-weit haben zwischen 2003 und 2013 ein Drittel der Hofbesitzerinnen und Hofbesitzer aufgegeben. Hier muss die Politik handeln und nicht zuschauen, damit unsere bäuerlichen Familienbetriebe auch in der nächsten Generation noch eine Zukunft haben."

 

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