Josef Bracher soll Bürgermeister werden

Veröffentlicht am 02.12.2019 in Allgemein

SPD und die Wählergemeinschaft „Wir für unsere Gemeinde“ stellten Kandidaten auf

 

Bruckberg. SPD und die Wählergemeinschaft „Wir für unsere Gemeinde“ treten bei den Kommunalwahlen 2020 mit einer gemeinsamen Gemeinderatsliste und mit Josef Bracher als gemeinsamen Bürgermeisterkandidaten an. Der 48-jährige Lehrer will sich insbesondere für einen neuen Stil der Zusammenarbeit in der Gemeinde einsetzen. Die Nominierungen erfolgten jeweils einstimmig.

Zweiter Bürgermeister Josef Kollmannsberger freute sich bei öffentlichen Aufstellungsversammlung im Gasthaus Sirtl, mit Josef Bracher einen sozial engagierten und überzeugungsstarken Bewerber vorschlagen zu können. Anschließend stellte sich Josef Bracher vor. Er stammt ursprünglich aus dem Raum Miesbach und lebt seit zwölf Jahren mit seiner Frau und drei Kindern in Bruckberg. Als Lehrer an einer Realschule unterrichtet er Deutsch und katholische Religionslehre. Ehrenamtlich arbeitet er als Personalrat, als Vorsitzender des Pfarrverbandrats und Wortgottesdienstleiter. Erste Diener der Gemeinde anstatt Meister der Bürger Entsprechend seien ihm christliche Werte sehr wichtig und eine Motivation, sich um das Bürgermeisteramt zu bewerben. Vor allem sei ihm wichtig, dass man miteinander rede, sich auch bei gegensätzlichen Positionen zuhöre und achte. Er verstehe sich im Falle seiner Wahl nicht als Meister der Bürger, sondern als der erste Diener der Gemeinde, gemeinsam mit dem Gemeinderat. Anhand einiger wichtiger Themenbereiche legte Bracher seine Vorstellungen zur künftigen nachhaltigen Entwicklung der Gemeinde Bruckberg dar. Beim Ausbau des Radwegenetzes fordere Bracher nicht nur Wahlkampfaktivitäten und Beschlüsse im Gemeinderat, sondern auch die konkrete Umsetzung. Im Seniorenbereich trete er für eine Unterstützung der pflegenden Angehörigen ein und einen Ansprechpartner im Rathaus zur Beratung, gerne mit Unterstützung des VdK. Statt darüber nachzudenken, das Altenheim als Kommune zu übernehmen, schlage er vor, durch den kommunalen und öffentlichen Wohnungsbau bezahlbare Wohnungen für Pflegekräfte zu schaffen. Ebenso setze er sich für die Errichtung einer Tagespflege im Rahmen einer Sozialstation ein. Im Bereich Bildung und Kinderbetreuung werde er für den Erhalt des Kindergartens Bruckberg am Standort in der Ortsmitte arbeiten, sei es in Form eines Neubaus oder Renovierung. Auch die Errichtung einer Gemeindebücherei und eines Wochenmarktes seien aus seiner Sicht eine wertvolle Ergänzung. Sehr wichtig seien ihm auch Hinweisschilder zu den Naturschönheiten in der Gemeinde, vor allem entlang der Radwege. „Es ist wunderschön – aber man find nix“ sei der erste Eindruck, wenn man nach Bruckberg als Besucher komme oder sich als Gemeindebürger niederlasse, erklärte Bracher unter dem Beifall der Anwesenden. Abschließend bedankte sich Bracher bei den Kandidaten für den Gemeinderat, sie bildeten einen guten Querschnitt der Bevölkerung ab, Frauen und Männer, die mitten im Leben stünden und in den Vereinen und Organisationen in Bruckberg mit all seinen Orten fest verankert seien. Die Kreisvorsitzende und Landratskandidatin MdL Ruth Müller nutzte ihr Grußwort, um den Wunsch der Kandidaten nach einer besseren Anbindung Bruckbergs an den öffentlichen Nahverkehr zu unterstützen. Die Kandidaten im Überblick Josef Bracher, Katrin Mirlach, Lorenz Kollmeder, Julia Hadersdorfer, Thomas Stadler, Astrid Schwaiger, Benjamin Ostermaier, Thomas Großmann, Matthias Wagner, Christian Chochola, Claudia Hagl, Josef Kollmannsberger, Josef Rockermaier, Veronika Strejc, Peter Allram, Roland Schlenk-Husel, Karin Wagner, Benedikt Damböck, Matthias Saewe und Katja Keller. Ersatzkandidaten sind Josef Heim und Alexandra Glas.

 

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