Mädchenpower im Bayerischen Landtag

Veröffentlicht am 26.06.2019 in Bildung

Berufsschülerinnen diskutierten politische Themen

 

 

Wie funktioniert der Bayerische Landtag? Was ist ein Antrag? Was passiert in einer Ausschusssitzung? Diese und andere Fragen wurden für Schülerinnen aus ganz Bayern am 03. Juni beim SPD-Mädchenparlament ganz praktisch beantwortet. Unter dem Motto „in Politik einmischen – an Politik teilhaben – Politik transparent gestalten“ hatten die Schülerinnen Gelegenheit, den Landtag und den Beruf der Politikerin kennen zu lernen.

In einer Parlamentssimulation wurden aktuelle Themen diskutiert und von den Mädchen in parlamentarische Initiativen umgesetzt. Die Mädchen machten hierbei alles selbst: Sie stellten die Politikerinnen, leiteten die Diskussionen und organisierten die anschließende Plenardebatte. Dabei wurde leidenschaftlich über „schulfrei für Streiks“ und die Einführung einer Zuckersteuer diskutiert. Das Wahlalter auf 16 Jahre herabzusetzen fand letztlich in der Gesamtabstimmung eine große Mehrheit, denn „wir sollen uns mit 16 Jahren für einen Beruf entscheiden, dürfen Steuern zahlen und wollen deshalb auch wählen können“, war die Begründung.

 

Aus Landshut durften 18 Schülerinnen der Berufsschule 1 aus dem Fachbereich Gastronomie auf Einladung von Ruth Müller im Landtag anreisen. Die Mädchen wurden an diesem politischen Praxistag ganztätig von der Abgeordneten betreut und gecoacht. Begleitet wurden die Mädchen von den Fachbetreuern Gastronomie, Franz Einsiedler und Harald Mößle, die sich freuten, ihren Schülerinnen die Teilnahme an so einer besonderen Erfahrung möglich zu machen: „Eine tolle Gelegenheit für meine Schülerinnen mal abseits vom theoretischen Unterricht erfahren zu dürfen wie es sich anfühlt vor einer großen Öffentlichkeit für seine Meinung einzustehen und dafür zu kämpfen“, so Franz Einsiedler.“  Und Harald Mößle ergänzte, dass dieser Politiktag sehr anschaulich darstelle, wie unsere Demokratie und Meinungsfindung funktioniere.

 

Über ihren Tag als Abgeordnete äußerten sich die Mädchen begeistert: „Es war spannend, sich über die vielen verschiedenen Meinungen beispielsweise zum Wählen ab 16 in meinem Ausschuss auszutauschen“ so Jamie-Rosa Zinnecker.

 

Die frauenpolitische Sprecherin der SPD Landtagsfraktion, Ruth Müller, wertete das Mädchenparlament als wichtigen Beitrag zur politischen Bildung. "In den vergangenen zwölf Jahren konnten an die 2000 Schülerinnen nicht nur den Landtag, sondern auch den Weg politischer Entscheidungsprozesse kennenlernen", machte die Landshuter Abgeordnete den Wert von Initiativen wie dem Mädchenparlament deutlich.

 

Ruth unterwegs:

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