SPD fordert konsequentes Vorgehen gegen illegale Welpentransporte

Veröffentlicht am 13.06.2019 in Umwelt

Tierschutzpolitische Sprecherin Ruth Müller: Transportfahrzeuge beschlagnahmen und Mittel für Tierheime erhöhen

Die tierschutzpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Ruth Müller fordert ein härteres Vorgehen gegen illegale Welpentransporte. Wie eine Anfrage der niederbayerischen Abgeordneten an die Staatsregierung ergab, hat die Polizei von 2011 bis 2018 in Bayern 903 illegale Welpentransporte gestoppt. Dabei wurden 3031 Hunde und 198 Katzen sichergestellt und den Tierheimen übergeben. 838 Welpen waren sogar jünger als 15 Wochen.

Schwerpunkte waren Niederbayern mit 359 und Oberbayern mit 247 festgestellten illegalen Transporten. „Seit Jahren boomt ein gewissenloses Geschäftsmodell: Tierhändler aus Süd- oder Osteuropa züchten unter unverantwortlichen und gesundheitsschädlichen Bedingungen, entreißen den Müttern viel zu früh ihre Jungen, um sie in Deutschland mit hohen Gewinnen zu verkaufen“, stellt Müller fest.

Die Abgeordnete verlangt, dass sowohl Tiere als auch Transportfahrzeuge beschlagnahmt werden. Dies ist bisher rechtlich nicht möglich. Ein Fall in Passau empört derzeit Tierfreunde in der Region: Das örtliche Tierheim wurde vom Landratsamt verpflichtet, 65 Tiere, die es krank aufgenommen und aufgepäppelt hat, wieder an den Hundehändler zurückzugeben, nachdem dieser die Kosten beglichen hatte. Mitarbeiter des Tierheims aber verweigerten die Herausgabe, weil sie befürchteten, dass die Tiere zurück nach Rumänien gebracht werden. „Das Landratsamt ist hier im Recht, deswegen müssen hier die Gesetze geändert werden. Für mich ist klar: Gequälte Tiere sind eben keine Sachen und dürfen nicht wieder den gewissenlosen Händlern übergeben werden“, fordert die tierschutzpolitische Sprecherin.

Müller setzt sich auch für eine Steigerung der neuen Tierheimförderung ein. Seit diesem Jahr ist im Staatshaushalt eine Million Euro für die Tierheime vorgesehen. „Doch angesichts der jahrelang verschleppten Investitionen und der mangelhaften Unterstützung ist jetzt schon absehbar, dass die Mittel für die 152 bayerischen Tierheime nicht ausreichen werden", erklärt Müller.

 

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