SPD: „Wir können Bürgermeister“

Veröffentlicht am 13.03.2020 in Kommunalpolitik

Wahlkampfabschluss mit Ex-Vizekanzler und Minister Franz Müntefering

Vilsbiburg. Zum Finale nochmals einen Energieschub von einem prominenten Sozialdemokraten holte sich am Mittwoch die Stadt-SPD: Franz Müntefering war in Frauensattling zu Gast beim Abschluss des Bürgermeister- und Stadtratswahlkampfs. In einer lockeren Diskussionsrunde mit dem ehemaligen SPD-Chef, Vizekanzler, und Minister konnte SPD-Bürgermeisterkandidatin Sibylle Entwistle gemeinsam mit Landratskandidatin Ruth Müller nochmals ihre Ziele vorstellen und auf den Wahlkampf zurückblicken.

Dass der prominente Sozialdemokrat Franz Müntefering von „zwei Powerfrauen“ in die Stadt geholt worden sei, meinte Zweiter Bürgermeister Johann Sarcher gleich zu Beginn des Wahlkampfabschlusses im Gwölberl des Gasthauses Maier. Dabei wusste Sarcher auch zu berichten, dass Müntefering vor Jahren schon einmal als Redner in der Volksfesthalle vorgesehen gewesen wäre. Mit Blick auf den aktuellen Wahlkampf sah es Sarcher so, dass nach dem Amtszeit-Ende von Helmut Haider die Karten der Politik neu gemischt werden. Gleichzeitig blickte Sarcher weit zurück: Ab 1960 habe sich Josef Billinger in insgesamt 30 Bürgermeister-Amtsjahren als „Baumeister des modernen Vilsbiburg erwiesen“, wie es damals ein Zweiter Bürgermeister von der CSU festgestellt habe. Mit Peter Barteit als Bürgermeister habe sich die erfolgreiche kommunalpolitische Arbeit der Vilsbiburger SPD fortgesetzt. „Die SPD braucht sich nicht zu verstecken“, meinte Sarcher. „Wir können Bürgermeister – und Landrat auch“, meinte er an Sibylle Entwistle und Ruth Müller gewandt. Um persönliche und politische Ziele sowie die politische Laufbahn ging es anschließend in einer locker-informativen Gesprächsrunde zwischen Franz Müntefering und Sibylle Entwistle, bei der Ruth Müller die Moderation übernahm. Vor allem lebte dieses Gespräch, das unter dem Motto „Alt werden in unserem Land“ stand, vom Kontrast der beiden Haupt-Gesprächspartner – schon allein, was parteipolitische Laufbahn und Lebensalter anging. Eine Parallele zeigte sich allerdings gleich zu Beginn, haben doch beide zwei Töchter: „Wir wissen also, was Familie bedeutet“, meinten Müntefering und Entwistle gemeinsam. Die SPD-Bürgermeisterkandidatin erzählte über ihren politischen Weg, dass sie lange einfach Wählerin und Bürgerin gewesen sei, ohne sich einzumischen. „Ich habe mich im Ehrenamt höchstens zwischenzeitlich mal geärgert oder gewundert über kommunalpolitische Entscheidungen“, meinte die langjährige Vorsitzende von Mütter- beziehungsweise Familienzentrum. Mit den Menschen sprechen 62 Veranstaltungen gemeinsam mit den SPD-Kandidaten hat Sibylle Entwistle im Zuge des Wahlkampfes absolviert, wie Manfred Billinger am Mittwoch zu berichten wusste. Das bedeutete auch viele Begegnungen mit den Bürgern, auch in Vereinen und Institutionen: „Je mehr man mit den Menschen spricht, umso besser bekommt man die Dinge zu fassen“, freute sich die 46 Jahre alte SPD-Kandidatin über viele neue Erkenntnisse. „Daran zu arbeiten, dass es vor Ort uns und unseren Kindern oder Enkeln gut geht, ist eine Herausforderung, auf die ich mich freue.“ Bezogen auf den Wahlkampf in Vilsbiburg und das Thema des Abends erzählte Sibylle Entwistle, dass sie im Zuge der Wahlveranstaltungen auch viel mit älteren Bürgern gesprochen habe und sich dabei herauskristallisiert habe, dass sich die relevanten Fragen dieser Altersgruppe teils mit den Problemen jüngerer Bürger decken: „Bezahlbarer Wohnraum oder Mobilität auch ohne eigenes Auto beschäftigen viele.“ Vor dem Hintergrund, dass sie selbst mit ihrem Mann und den Kindern in einem Drei-Generationen-Haus wohne, wie sie erzählte, unterstrich Sibylle Entwistle, dass sich die Generationen verändert hätten. „Wer heute 60 oder 70 Jahre alt ist, ist nicht so ‘alt’ wie vor 50 Jahren.“ Der Ruhestand sei heute ein agiler Lebensabschnitt für Senioren, darauf müsse sich auch die Politik einstellen. Demokratie sei wichtig und anstrengend und man müsse sich in die Themen reinarbeiten, betonte Sibylle Entwistle. Der gute Besuch der SPD-Wahlveranstaltungen zeige, dass man in Vilsbiburg Interesse habe an der Demokratie. „Wir haben gekämpft für unsere Ideen und für die Themen, die wir umsetzen wollen. Wir haben mit den Menschen gesprochen, ihre Fragen beantwortet und zugehört – jetzt sind die Bürger an der Reihe“, fasste Manfred Billinger am Ende die allgemeine Spannung vor dem Wahltag zusammen.

Text: Michael Betz

 

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