Verbindungen schaffen

Veröffentlicht am 11.03.2021 in Allgemein

MdL Ruth Müller bespricht mit Bürgermeister Kiermeier und Angstl Verkehrsprojekte

Die Sanierung der Staatsstraße 2141 mit rund fünf Kilometern steht in diesem Jahr an und betrifft die beiden Gemeinden Weng und Postau. Da mit der gleichen Maßnahme auch die Ortsdurchfahrt in Postau erneuert werden soll, wird das Projekt auf zwei Jahre aufgeteilt.  In diesem Zusammenhang wird der Mischwasserkanal, die Hausanschlüsse und die Sinkkästenabläufe per Kamera befahren, um etwaige Schäden vorab zu reparieren. Für die Radfahrer könnte ein Radweg entstehen, der die beiden Gemeinden verbindet und für Schüler, Sportler und Freizeitradler eine gute Ergänzung zum Auto bietet, berichtet Bürgermeister Robert Kiermeier (Weng) der Landshuter Landtagsabgeordneten Ruth Müller bei ihrem Besuch vor Ort.

Derzeit sei eine Kostenschätzung in Arbeit, die vier Varianten der Streckenführung untersuche. „Letzten Endes müssen sich dann beide Gremien auf einen gemeinsamen Vorschlag einigen und auch klären, wer welchen Kostenanteil des Radwegs übernimmt“, erläuterte Kiermeier das weitere Prozedere. Hier konnte Müller mit der Information aufwarten, dass das Bundesumweltministerium ein Förderprogramm aufgelegt habe, dass unter dem Aspekt „Klimaschutz im Radverkehr“ Ortsverbindungen bezuschusst, um bei der CO²-Einsparung vor Ort zu helfen. „Durch das Corona-Konjunkturpaket werden diese Radweg-Verbindungen mit bis zu 80 Prozent derzeit gefördert“, warb Müller für eine baldige Entscheidung in dieser Angelegenheit, denn die Förderanträge müssen bis zum 31. Dezember 2021 eingereicht werden. „Noch ist die Finanzlage in unserer Kommune gut und die Einnahmen sind stabil“, berichtete Bürgermeister Angstl. Zudem habe man Kompensationszahlungen durch den Bund erhalten, um Ausfälle auszugleichen. Während Dienstleistungsbetriebe wie Friseure und Kosmetikstudios unter Einnahmeausfällen leiden, hätten die Handwerksbetriebe alle Hände voll zu tun. „Denn wer nicht in den Urlaub fahren kann, renoviert zu Hause, plant den Garten neu und macht es sich daheim schön“, berichtete Bürgermeister Robert Kiermeier. Sorgen machen sich die beiden Bürgermeister aber um den Fortbestand der ehrenamtlichen Arbeit in den Vereinen. „Unsere ländlichen Gemeinden leben von den Kontakten bei Vereinsfesten und den Begegnungen im Ehrenamt“. Man könne nur hoffen, dass der Wert der sozialen Kontakte erkannt werde und man zu einem aktiven und geselligen Miteinander zurückkehren könne.

 

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