Waldbericht 2020: Bayerische Wälder leiden massiv unter Klima-Stress

Veröffentlicht am 12.11.2020 in Allgemein

Ruth Müller: Mehr Personal für Waldumbau notwendig

Anlässlich des gestern vorgestellten Waldberichts 2020 zeigt sich die BayernSPD-Landtagsfraktion besorgt. „Der Wald in Bayern leidet unter enormem Klima-Stress“, so Ruth Müller, Abgeordnete im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. „Der dringend nötige Waldumbau muss jetzt konsequent und beherzt angepackt werden“. Bisher verfehle die Staatsregierung die selbstgesteckten Umbauziele. 100.000 Hektar hätten es eigentlich bis 2020 sein sollen, doch erst 76.000 Hektar wurden erreicht. „Wenn unsere Wälder angesichts des Klimawandels in Zukunft Bestand haben sollen, muss beim Waldumbau aufs Tempo gedrückt werden“, so die Abgeordnete. Der Waldumbau sei eine Mammutaufgabe, „wenn die Staatsregierung aber weiterhin am Personal spart, werden wir daran scheitern.“ In den vergangenen zehn Jahren seien 181 unbefristete Stellen gestrichen worden. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Forstbereich arbeiten seit Jahren am Limit. Das muss sich ändern.“

 „Besonders während des Lockdowns wurde der Wald als Erholungsfaktor von den Menschen wieder entdeckt – und somit auch das Bewusstsein für die notwendige Erhaltung unserer Wälder erneut in den Vordergrund gerückt.“ so Müller. Allerdings stelle hier die Personalknappheit ein enormes Problem dar: „In den letzten Wochen erreichten uns Hilferufe von Bürgermeistern, die gerne die hervorragenden Programme zum Waldwegebau in Anspruch nehmen würden. Leider kann das Personal an den Forstämtern keine Antragsbearbeitung mehr vornehmen, da man mit der Antragsflut völlig überlastet ist. Auch dies ist ein Zeichen für den dringenden Bedarf an mehr – und vor allem fristlosen – Stellen im Forstbereich!“

Immerhin gebe es auch positive Entwicklungen und gute Programme seien auf den Weg gebracht worden. Zum Beispiel im Hinblick auf die Unterstützung privater Waldbesitzer beim Waldumbau. „In einigen Bereichen müssten wir aber viel weiter sein“, mahnt Müller an. Zum Beispiel in Sachen Holzbau: Holz als Baustoff ist ein hervorragender CO2-Speicher: „Wir wollen, dass der Holzbau-Turbo angeschaltet wird. Nötig sind bessere Anreize, damit Kindergärten, Schulen und andere öffentliche Gebäuden künftig noch stärker in Holzbauweise errichtet werden.“ Auch bei der Beantragung der Waldprämie müssten die Waldbesitzer stärker unterstützt werden. Die SPD-Abgeordnete erklärt dazu: „Alle Waldbesitzer müssen die Möglichkeit erhalten, die dafür nötige Zertifizierung auf unbürokratischem Wege zu erhalten.“

 

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