„Für eine lebenswerte Marktgemeinde“

Veröffentlicht am 24.01.2020 in Wahlen

SPD-Bürgermeisterkandidat Sebastian Hutzenthaler stellt Entwicklungskonzept vor

Ergoldsbach. Eine besondere Form wählte Bürgermeisterkandidat Sebastian Hutzenthaler für den SPD-Wahlkampfauftakt. In einer Gesprächs- und Fragerunde mit Landtagsabgeordneter Ruth Müller und Pfaffenhofens SPD-Bürgermeister Thomas Herker, stellte er sich und seine kommunalpolitischen Ziele den Zuhörern im Gasthof Dallmaier vor. Den Schwerpunkt legte er dabei auf eine „Zukunft mit Konzept“. Von Theresa Winderl „Ich will Bürgermeister in Ergoldsbach werden, weil ich mich hier immer wohlgefühlt habe“, sagte Sebastian Hutzenthaler. Seit zwei Wahlperioden ist er stellvertretender Bürgermeister. Wie vielen in Ergoldsbach, treibt auch ihn die Frage um: „Wie kann Ergoldsbach trotz steigender Einwohnerzahlen, neuer Bau- und Gewerbegebiete, verbesserter Verkehrsanbindung und demografischen Wandels ein lebenswerter Wohnort bleiben?“. Damit dies möglich ist, braucht es gut abgestimmte Entwicklungskonzepte und ein rechtzeitiges aktives Handeln in der Marktgemeinde. Ortsmitte soll zum Treffpunkt werden Ein besonderes Anliegen sei ihm die Neuausrichtung der Ortsmitte, die gegenwärtig hauptsächlich von Autos „belebt“ werde, so Hutzenthaler. Diese soll ein Treffpunkt werden, an dem sich die Bürger wohlfühlen. „Im Fall eines Wahlsieges würde ich die Neugestaltung zur Chefsache machen und auf zügige Durchführung pochen“, verspricht Hutzenthaler. Dass sich mit guten Konzepten eine Kommune voranbringen lässt, zeigte Thomas Herker, seit 2008 Bürgermeister von Pfaffenhofen an der Ilm. Die Stadt wurde 2011 als „lebenswerteste Kleinstadt der Welt“ ausgezeichnet und hat einen Nachhaltigkeitspreis erhalten. Sein Tipp für das Voranbringen einer Kommune: rechtzeitig Konzepte erstellen, viele Bürger einbinden, Informationen einholen und weitergeben sowie Eigeninitiative fördern. Als Beispiel führte Herker die „Bodenallianz“ an, mit der er viele Landwirte für einen ökologischen Ackerbau gewinnen konnte. Hutzenthaler ist es wichtig, die Kluft zwischen Landwirten und Verbrauchern abzubauen. Er möchte das Vertrauen in die heimischen Landwirte fördern und schlug einen „Tag des offenen Bauernhofs“ vor. Wichtig sei es auch, den Hochwasserschutz voranzubringen und seine Akzeptanz zu fördern, meinte der Bürgermeisterkandidat. Als weitere Ziele nannte er den Bau eines Radweges nach Kläham und eine Sperrung für Lastwagen in Martinshaun. Hutzenthaler begrüßte, dass in Ergoldsbach derzeit viele Wohnungen gebaut werden. Er forderte aber klare Regelungen durch die Aufstellung von Bebauungsplänen für nicht überplante Gebiete des Marktes. Um dem Flächenfraß entgegenzuwirken, müsse man die Parkflächen bei neuen Gewerbegebieten auf der Gebäudefläche unterbringen, statt großzügig Flächen zu versiegeln. Die weitere wirtschaftliche Entwicklung könne durch ein gemeinsames Gewerbegebiet mit Neufahrn an der Ausfahrt „Neufahrn Süd“ der B15 neu angeschoben werden. Profil mit Gestaltungs- und Innovationskraft Unter der Moderation von Ruth Müller tauchte in der Vorstellungsrunde die Frage auf: „Kann Sebastian Hutzenthaler Bürgermeister?“. Er bringe als stellvertretender Bürgermeister und Kreisrat viel politische Erfahrung für das Amt mit, so seine Antwort. Als Schulrat und ehemaliger Schulleiter verstehe er etwas von Personalführung und verfüge über Gestaltungs- und Innovationskraft. Er sei kompromissfähig, solange von seinen Ideen noch etwas übrigbleibe, so Hutzenthaler, der die SPD-Liste anführt. Auf ihr stehen weitere 19 Kandidaten, darunter sieben Frauen. Zu Beginn hatten sie die Möglichkeit, sich und ihre Ansätze für die zukünftige Gemeindepolitik vorzustellen.

 

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